Grippe

Wenn uns das Virus aus der Bahn wirft.

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VORBEUGEN UND SCHÜTZEN

VORBEUGEN UND SCHÜTZEN

Wenn die Grippeviren in der kalten Jahreszeit zuschlagen, ist in den Wartezimmern Hochkonjunktur und die Krankschreibungen klettern in die Höhe. Lange Ausfallzeiten in Schule und Beruf sind da keine Seltenheit. Wer es gar nicht erst so weit kommen lassen will, kann sich durch die Grippeschutzimpfung vor einer Ansteckung schützen und hat somit eine gute Chance, gesund durch die Wintermonate zu kommen.

Für die nächste Krankheitswelle gewappnet sein

Um nicht von einer Grippewelle mitgerissen zu werden, ist eine Impfung vor Saisonstart im Herbst eine wichtige Präventionsmaßnahme. Dadurch schützen Sie nicht nur sich, sondern auch die Menschen in Ihrer Umgebung. Besonders Risikogruppen, wie Menschen ab 60 Jahren, Schwangere und Personen mit chronischen Krankheiten, sollten sich jedes Jahr impfen lassen. Denn eine Grippe kann im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen.

Hygiene – Händewaschen nicht vergessen!

Zu den häufigsten Übertragungswegen für Grippeviren gehören unsere Hände. Tagtäglich kommen wir mit einer Reihe von Menschen in Kontakt, aber auch mit Gegenständen in Berührung, auf denen es sich Grippeviren bereits gemütlich gemacht haben. Fassen wir uns danach ins Gesicht, übertragen wir die Viren auf unsere Schleimhäute und damit in unseren Körper. Waschen Sie Ihre Hände deshalb mehrmals täglich mit Wasser und Seife und erklären Sie besonders Kindern, wie wichtig sorgfältiges Händewaschen ist. Damit die Viren auch wirklich verschwinden, sollte man die Hände dabei unter fließendes Wasser halten und sie anschließend mit Seife 20 bis 30 Sekunden reinigen – dabei nicht die Fingerzwischenräume vergessen! –, sorgfältig abspülen und gründlich abtrocknen. Versuchen Sie darüber hinaus, die Hände möglichst vom Gesicht fernzuhalten.

HAAAATSCHIII – Niesen, aber bitte richtig!

Der gut gemeinte Rat, sich beim Husten und Niesen die Hand vor den Mund zu halten, ist zum Glück lange passé. Denn wie bereits erwähnt, werden unsere Hände oft unabsichtlich zum Weggehilfen der Grippeviren. Husten und niesen Sie daher unbedingt immer in Ihre Armbeuge oder Ihren Ärmel und halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen.

Wer krank ist, bleibt zu Hause!

Leider halten sich zu wenige an diese Regel. Druck und Stress im Arbeitsalltag bringen immer wieder Menschen dazu, sich trotz Grippesymptomen an ihren Arbeitsplatz zu schleppen – und sie gefährden dadurch nicht nur ihren eigenen Krankheitsverlauf, sondern stecken Kollegen und Mitmenschen an. Wenn dadurch ganze Abteilungen von der Grippe heimgesucht werden, schadet dies dem Unternehmen mehr als der Ausfall einer Einzelperson – also bleiben Sie lieber direkt zu Hause und kurieren Sie sich aus.

Familienmitglieder schützen – Küssen verboten!

Besonders wenn kleine Kinder in der Familie sind, fällt es oft schwer, auf Küssen, Umarmen und Körperkontakt zu verzichten. Aber erinnern Sie sich permanent daran, dass Sie Ihren Lieben dadurch mehr schaden als nutzen. Schlafen Sie möglichst in einem separaten Raum, achten Sie auf Sauberkeit in Küche und Bad, entsorgen Sie benutzte Einmaltaschentücher direkt und waschen Sie sich nach dem Schnäuzen direkt die Hände.

Fenster auf, Luft rein! Überheizte und stickige Räume meiden

In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren in der Luft stark ansteigen. Dagegen hilft, drei- bis viermal täglich für etwa zehn Minuten zu lüften. Mit dem sogenannten Stoßlüften senken Sie das Ansteckungsrisiko.

Trotz hygienischer Vorsichtsmaßnahmen ist eine Ansteckung mit Influenzaviren noch nicht gebannt. Eine Schutzimpfung für Sie und Ihre Familie ist die beste Präventionsmaßnahme gegen eine Ansteckung. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.