Saisonstart 2017: Grippewelle steht vor der Tür

Es geht wieder los: Überfüllte Arztpraxen, Arbeitsausfälle und fiebrige Mitmenschen werden Ihnen in den nächsten Monaten häufiger begegnen. Die Grippewelle steht in den Startlöchern und verspricht eine Belastung zu werden – nicht nur für ältere Menschen und chronisch Kranke, sondern für die gesamte Familie. Noch ist es nicht zu spät, um sich und andere durch eine Impfung zu schützen.

Der günstigste Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung ist kurz vor Saisonbeginn, von Mitte September bis November. Nach dem kleinen Pieks dauert es normalerweise etwa drei Wochen, bis der Impfschutz vollständig ausgebildet ist. Rollt dann die Grippewelle zum Ende des Jahres durch das Land, sind Sie zu 90 Prozent geschützt. Sprechen Sie mit Ihrer Hausarzt-, Kinderarzt- oder Frauenarztpraxis und vereinbaren Sie einen Impftermin für die gesamte Familie. Tipp: Die Zahl der Arbeitgeber, die eine Impfung im Betrieb anbieten, nimmt stetig zu. Informieren Sie sich bei der Personalabteilung oder den zuständigen Betriebsärzten.

Nach der Grippewelle ist vor der Grippewelle

Grippeimpfstoff für die nächste Saison steht fest

Die Zusammensetzung des aktuellen Grippe-Impfstoffs wurde auf Basis der Erkenntnisse der letzten Grippewelle von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) angepasst. Dies kann zu einer besseren Abwehr der aktuell erwarteten Grippe-Viren und somit zu einer noch höheren Wirksamkeit der Impfung beitragen. Sind Sie nicht sicher, ob eine Impfung das Richtige ist? Haben Sie konkrete Bedenken? Dann informieren Sie sich auf unserer Website über die Grippeschutzimpfung.

Wer ist besonders gefährdet, an Grippe zu erkranken?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenzaimpfung für Risikogruppen. Darunter fallen alle Personen ab 60 Jahren, Schwangere und Kinder oder Erwachsene mit einem Grundleiden wie zum Beispiel Asthma, Diabetes, Herz- oder Kreislaufkrankheiten. Auch Personen mit einer angeborenen Immunschwäche sollten geimpft werden. Weitere Risikokandidaten sind Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen sowie Arbeitnehmer, die mit vielen Menschen in Kontakt kommen, zum Beispiel in Krankenhäusern, Schulen oder im Einzelhandel.